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Naturheilärzte an den Quellen
Dres. med. Esther und Gerhard Fischer
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Entgiftung (Entgiftungstherapie)

Die schleichende Vergiftung des Menschen

Entgiftung

Sind Atmen, Essen, Trinken, Wohnen zu kalkulierbaren Risiken geworden? 1 Million Tonnen Ruß und Staub gehen jährlich auf die Deutschen nieder. Bei ungünstiger Wetterlage kann sich Smog bilden, in den warmen Sommermonaten reizt Ozon unsere Schleimhäute, der Aufenthalt in den schönsten Wochen des Jahres im Gebirge oder am Meer ist durch die UV-Strahlung ein Risikotrip für Hautkrebserkrankungen geworden. Schwermetalle landen durch Überdüngung von Obst und Gemüse auf unseren Tellern. Durch die Verarmung der Böden an Nährstoffen, durch lange Transportwege, enthalten sie immer weniger Mineralien und Vitamine. Häuser werden durch schadstoffhaltige Baustoffe zu krankmachenden Aufenthaltsorten. Wir leisten uns zu viel Alkohol, Nikotin, Kaffee und Pillen am laufenden Band.

Ca. 10 Millionen verschiedene Chemikalien sind registriert, von denen bei den allerwenigsten etwas über ihre Giftigkeit bekannt ist. Denken wir weiter an die Abgase des zunehmenden Straßenverkehrs, die Müllverbrennungsanlagen, die Feuerungsanlagen von Millionen Haushalten, die Tag für Tag massiv Schadstoffe auswerfen. Denken wir an das in der Diskussion stehende Amalgam in Zahnfüllungen.

Professor Ohlenschläger von der Universität Frankfurt hat unter der Schale eines Apfels bis zu 40 Pestizide nachweisen können. Selbst in der Milch können heute noch Reste von DDT gefunden werden, obwohl dieser Stoff seit 1972 bei uns verboten ist. Mit jedem Bissen unserer Nahrung, mit jedem Schluck eines Getränkes, nehmen wir Gifte in unseren Körper auf und reichern sie, sofern sie nicht ausreichend eliminiert werden, in unserem Körper an, z. B. Quecksilber im Gehirn, im Fettgewebe, der Müllkippe des Organismus, Dioxin, PCP und Lindan, in den Knochen Blei, in der Niere Cadmium, oder in der Haut, den Muskeln und Haaren. Unser Körper wird bereits heute im Mutterleib mit Giften überflutet, die Zahl der Neurodermitiskranken, der Allergiker und der Krebserkrankungen nimmt drastisch zu. Unser Organismus muss sich heute wesentlich mehr als vor 20 Jahren mit der Inaktivierung und Ausscheidung von Giften befassen.

Die Bedeutung der Leber für die Entgiftung

Bei der Entgiftung kommt unserer Leber eine zentrale Bedeutung zu. Jede Minute stömen ca. 2 Liter Blut durch dieses Organ und werden von äußeren und im Köperinneren entstandenen giftigen Stoffen befreit wie z. B. Ammoniak, bakteriellen Toxinen, Schwermetallen, Alkoholen und allen bei der Verdauung gebildeten Fäulnisprodukten. Aber auch Arzneimittel und andere nicht verstoffwechselbare giftige Produkte der technischen Umwelt muss unsere Leber entsorgen. Das ist Schwerstarbeit für dieses Organ. Als Hilfe dazu besitzt sie eine Vielzahl unterschiedlicher Entgiftungsmechanismen, die als Biotransformation bezeichnet werden. Das Prinzip der Entgiftung besteht darin, Giftstoffe so zu verändern, dass sie zu stoffwechselneutralen Ausscheidungsprodukten werden, die dann schadlos über unsere Nieren oder den Darm ausgeschieden werden können. Diese Biotransformationsreaktionen können nur solange einwandfrei funktionieren, solange unsere Leber intakt ist und die Giftstoffe in unserem Körper eine gewisse Menge nicht überschreiten. Durch Entzündungen und akute Vergiftungen, aber auch durch längeres Einwirken niedriger Giftkonzentrationen, wird unsere Leber in ihrer Funktion als wichtigster Biotransformator den wir haben, geschädigt, und es gelangen Giftstoffe in die übrigen Organe unseres Körpers, wo sie dann Schaden anrichten. So z. B. im Nervensystem, im Immunsystem, in den Nieren, im Blut, in den Sinnesorganen, in der Haut. Anfangs beobachten wir dann uncharakteristische Symptome wie Schlappheit, Antriebsarmut, Konzentrationsstörungen, depressive oder launenhafte Verstimmungen, Schlafstörungen oder zunehmende Müdigkeit. Wir denken, wir hätten uns überarbeitet oder wieder mal Urlaub nötig.

Bei höherer Konzentration und längerem Einwirken von Giftstoffen treten dann Erkrankungen auf wie Lähmungen, Nervenschäden, Durchfall, Erbrechen, Atemstörungen, Zittern, Muskelzuckungen, Schleimhautentzündungen, Hautschäden, Störungen der Blutbildung und des Immunsystems, Krebserkrankungen sowie Leber- und Nierenschädigungen. Spätestens zu dem Zeitpunkt, wenn Veränderungen der Leber aufgetreten sind in Form einer Fettleber oder einer Erhöhung der Leberwerte (Transaminasen), sollten wir an eine Vergiftung denken. Immer seltener sind diese Leberveränderungen übrigens Folgen eines alleinigen Alkoholmissbrauchs; immer häufiger liegt eine Schädigung unserer Leberzelle vor, die durch eine ganze Fülle Giftstoffe ausgelöst und unterhalten wird. Es sind meist Giftstoffe, die wir mit der Nahrung täglich aufnehmen, die aber, wegen ihrer geringen Konzentration, als Einzelstoffe oft nicht auffallen und im Labor kaum nachgewiesen werden können. Häufig ist es allein die Summe der unterschiedlichen Gifte sowie ihre zum Teil sich verstärkende Wirkung im gemeinsamen Vorhandensein, die unseren Körper schädigen.

Oberstes Gebot ist deshalb, bereits bei Verdacht auf eine mögliche unzureichende Entgiftungsfunktion - zum Beispiel beim Vorhandensein von Fettleber und erhöhten Leberwerten - den Körper schnellstmöglich zu entgiften, um eine dauerhafte oder nicht mehr reparierbare Schädigung zu vermeiden.

Wie sieht eine Biologische Entgiftung aus?

Nur bei nachgewiesenen einzelnen Schadstoffen als alleiniger Verursacher von Funktionsstörungen werden spezielle Entgiftungstherapien durchgeführt. Hier ist dann oft die Betreuung in einer Spezialeinrichtung erforderlich. Bei allen anderen unspezifischen Formen der Vergiftung, die sich in Leistungsschwäche, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit äußern können, ebenso bei Fettleber, erhöhten Leberwerten, stärkerem Alkoholgenuss oder Medikamenteneinnahme, sollte eine biologische Entgiftungskur, zur Steigerung der Entgiftungsleistung und Entlastung und Regenerierung unserer Leber, durchgeführt werden.

Unser Konzept der Entgiftung gliedert sich wie folgt:

  1. Infusionstherapie bei Leberschäden hauptsächlich durch Umweltgifte:
    Infusionen mit hochwirksamen ausleitenden Substanzen
  2. Infusionstherapie bei Leberschäden durch Alkohol, Medikamentenbelastung, Fettleber:
    Infusionen mit Lebertherapeutika.
  3. Infusionstherapie zur Leberentgiftung mittels Homöopathika.

Beachten Sie hierzu auch unsere Angebote an Aufbaukuren.

Durch diese Infusionen werden die natürlichen Entgiftungsreaktionen verbessert und die Ausscheidung der Giftstoffe beschleunigt. Gleichzeitig erhöht sich der Energiestoffwechsel unserer angegriffenen und überlasteten Leberzellen sehr stark, aber auch unserer anderen Körperorgane, so dass sich die Leistungsfähigkeit unseres Gesamtorganismus verbessert, stärkt und erholt. Während der Entgiftungskur und drei Wochen danach sollten Sie alle leberbelastenden Stoffe wie Alkohol, Schweinefleisch, fette Nahrung und eiweißreiche Kost vermeiden.



 
Gemeinschaftspraxis Dr. med. Esther Fischer und Dr. med. Gerhard Fischer - Dr. Mertz-Promenade 3 - 75378 Bad Liebenzell
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