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Naturheilärzte an den Quellen
Dres. med. Esther und Gerhard Fischer
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Chelat-Therapie

Wie entsteht Arterienverkalkung?

Die größten Risikofaktoren für die Entstehung der Arterienverkalkung oder Arteriosklerose sind: Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Stress, Diabetes mell. und die Belastung mit Umweltgiften und Schwermetallen. Es gibt jedoch Menschen, die keine der oben aufgeführten Risikofaktoren aufweisen, sehr gesundheitsbewusst leben und trotzdem eine ausgeprägte Arteriosklerose entwickeln. Bei diesen Menschen kann z. B. eine Fettstoffwechselstörung von Fredrickson-Typ IIa vorliegen (hohe Cholesterinwerte bei normalen Triglyceriden). Diese Krankheit (LDL-Rezeptor-Defekt) ist ererbt und führt zu einem höheren Risiko, eine degenerative Gefäßerkrankung zu entwickeln wie z. B. eine Koronare Herzerkrankung.

Wie entstehen arteriosklerotische Ablagerungen (Plaques)?

Außer genetischen Defekten im Fettstoffwechsel können aber auch noch die Entgiftungsenzyme (z. B. SOD1, SOD2, GST, M1, P1, T1, NAT 1-2) defekt angelegt sein oder gänzlich fehlen. Das führt zur Anhäufung von Metallen und Toxinen im Organismus. Freie Radikale entstehen im Übermaß (oxidativer Stress) und verursachen Zellmembranschädigungen (auch in den Innenwänden der Arterien) und den Einstrom von Kalzium in die Zellen. Hierdurch entstehen kleine Verletzungen, Cholesterin kann in die Arterienwände eindringen, dort oxidieren und den Anfang einer arteriosklerotischen Ablagerung bewirken. Die Plaquesbildung beginnt.

Durch die Gefäßverengungen kommt es zu Durchblutungsstörungen. Organe und Gewebe können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nahrung versorgt werden und die Stoffwechselprodukte können nicht mehr abtransportiert werden. Die Entgiftung verlangsamt sich, der Stoffwechsel in dem betroffenen Gebiet bricht zusammen - ein partieller Zelltod ist die Folge.

Wenn Blutgefäße bereits zwischen 70% bis 90% verstopft sind, entstehen für die Patienten oft erste Symptome einer arteriosklerotischen Gefäßerkrankung. Das kann sich äußern im Druckschmerz auf der Brust bei Angina pectoris, Nachlassen der intellektuellen Leistung oder Schwindel bei zentralen Durchblutungsstörungen, oder in einer Verkürzung der schmerzfreien Gehstrecke und Wadenkrämpfen bei peripheren Gefäßverschlüssen der Beine. Es drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Amputation.

Durch Operation wird nur jeweils die Ausprägung der arteriosklerotischen Grunderkrankung behandelt. Es wird am Symptom kuriert. Manche Operationen sind notwendig und lebensrettend - jedoch sind viele Operationen mit der EDTA-Chelat-Therapie vermeidbar.

Was ist die Chelat-Therapie?

Die EDTA-Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren, bei dem die synthetisch hergestellte Aminosäure Ethylene Diamine Tetra Acetic Acid (EDTA) zusammen mit bestimmten Vitaminen und Mineralien als intravenöse Infusion verabreicht wird. Es ist ein Prozess, der mehrere Stunden dauert. Während die Lösung mit dem Chelatbildner EDTA langsam durch die etwa 100.000 Km Blutgefäße zirkuliert, werden Metallionen zusammen mit anderen Bestandteilen der Plaques gebunden, in eine heterocyclische Ringstruktur eingeschlossen, so dass sie zusamen mit der EDTA-Lösung über die Nieren ausgeschieden werden können.

Die EDTA-Chelat-Therapie entgiftet den Körper von toxischen Metallen aus Atemluft, Trinkwasser, Nahrung, Zigarettenrauch, Kosmetika, Zahnmetallen (Amalgam, Palladium) und vielen anderen Umweltgiften, die wir in unseren Körper aufnehmen und im Falle von fehlenden oder defekten Entgiftungsenzymen (wie oben beschrieben) im Organismus ansammeln. Indem die metallischen Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden, reduziert sich der Angriff der Freien Radikale auf die Zellen. Zellmembranschädigung und Zellmutation verringern sich. Die Arteriosklerose wird gestoppt, Plaques werden abgebaut, die Elastizität der Arterien wird verbessert, Kalziumüberladung wird zurückgeführt und dadurch kann das Blut wieder besser fließen.

Vergrößern wir den Durchmesser der Gefäße nur um 19%, bewirkt das eine Verdoppelung der Durchblutung (Hagen-Poiseuille´sches Gesetz). In einem Gefäß mit turbulentem Fluß (in der Umgebung eines arteriosklerotischen Plaques) wird die Verdoppelung der Durchblutung schon durch einen Anstieg des Durchmessers um 10% erreicht.

Vorbeugen ist besser als Heilen.
Die EDTA-Chelat-Therapie ist sehr in der Prävention zu empfehlen!

Bei der Arteriosklerose sind alle Blutgefäße betroffen. Viele dieser Blutgefäße sind mikroskopisch klein und die Veränderungen im Durchmesser durch eine Angiographie nicht messbar. Das ist auch der Grund dafür, dass Patienten nach der erfolgreichen EDTA-Chelat-Therapie trotz eines guten Befindens keine guten Befunde bei einer Kontrolle vorweisen können, da diese Messmethode die Verbesserung der Mikrozirkulation gar nicht erfassen kann. Aber auf lange Sicht ist immer auch eine Verbesserung der großen Gefäße nachweisbar.

Kontraindikation für die EDTA-Chelat-Therapie sind:

  • Schwere Nieren- und Leberinsuffizienz
  • Dekompensierte Herzinsuffizienz
  • Schwere Herzrhythmusstörungen (Lown IV)
  • Ausgedehntes Aneurysma
  • Schwangerschaft
  • Und als theoretisches Risiko: Zustand nach Lungentuberkulose

Wer ist Kandidat für die EDTA-Chelat-Therapie?

Nach Ausschluss von Kontraindikationen wie oben beschrieben und der Durchführung von vorgeschriebenen Untersuchungen und Labortests kann die EDTA-Chelat-Behandlung begonnen werden. Sie lässt sich auch mit anderen Therapien, z. B. der Ozon-, Zell- und Magnetfeld-Therapie gut kombinieren. Sie ist auch vereinbar mit Einnahme von Blutverdünnern und anderen verordneten Medikamenten, wie z. B. Bluthochdrucksenkern. Oft können diese Medikamente nach der EDTA-Chelat-Therapie reduziert werden. Kontrollen!

Als Indikationen gelten:

  • Schwermetall-Vergiftungen
  • Allgemeine Arteriosklerose
  • Diabetische Gefäßerkrankungen
  • Arthritis, Arthrosen, Rheuma
  • Fibromyalgie
  • Chronisches Müdigkeits-Syndrom
  • Degenerative Augenerkrankungen
  • Impotenz u.v.m.

Wie wird die EDTA-Chelat-Therapie durchgeführt?

Die Patienten liegen für die Dauer von mindesten drei Stunden in einem bequemen Sessel, trinken während dieser Zeit reichlich Wasser um die Nierenfunktion anzuregen, weil die Abbauprodukte wie Metall, Ionen, Kalzium, Cholesterin und andere Bestandteile der arteriosklerotischen Plaques zusammen mit der EDTA-Lösung den Körper über die Nieren verlassen müssen. Zwischendurch wird eine kleine Obstmahlzeit gereicht, damit der Urin im alkalischen Bereich bleibt, weil die Ausscheidung dann optimal ist und um gleichzeitig einer Unterzuckerung entgegen zu wirken.

Wie viele EDTA-Chelat-Behandlungen sind notwendig?

Eine Behandlung besteht aus 20 bis 30 EDTA-Chelat-Infusionen, zusammen mit einer guten Ernährung, unbedingt notwendiger Nahrungsergänzung, Bewegungstraining und Stressmanagement. Ungesunde Gewohnheiten wie z. B. das Rauchen sollten unbedingt aufgegeben werden. Es ist überaus wirksam, nach Abschluss der Erstbehandlung monatlich eine Infusion zu verabreichen, um den Therapieerfolg zu halten und eine weitere signifikante Besserung zu bewirken. Die EDTA-Chelat-Therapie kann auch nach operativen Eingriffen durchgeführt werden, z. B. nach einer Bypassoperation, um einem erneuten Verschluss der Bypässe vorzubeugen. Die EDTA-Chelat-Therapie ist keine "exotische" Therapie. Sie wird auf der ganzen Welt millionenfach durchgeführt - ohne dass es innerhalb der letzten zwanzig Jahre zu ernsthaften Zwischenfällen gekommen ist.



 
Gemeinschaftspraxis Dr. med. Esther Fischer und Dr. med. Gerhard Fischer - Dr. Mertz-Promenade 3 - 75378 Bad Liebenzell
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