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Naturheilärzte an den Quellen
Dres. med. Esther und Gerhard Fischer
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Anti Aging

Ein längeres Leben in Gesundheit

Anti Aging

Der Wunsch, den mit zunehmendem Alter einsetzenden, schleichenden Verfall des Körpers aufzuhalten, ist ein uralter Traum der Menschheit. Zu den heute allgemein anerkannten Ratschlägen für ein gesünderes und längeres Leben gehören der Verzicht auf Gifte wie Nikotin und Alkohol, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf und viel Bewegung. Sollte das wirklich alles sein, was die moderne Medizin heute zu bieten hat?

Ist altern "normal"?

Altern und seine Folgen wie chronisch-degenerative Krankheiten sind zwar alterstypisch und in diesem Sinn auch "normal", aber deswegen nicht gesund oder gar erstrebenswert. Die Alterungsprozesse sind patho-physiologische Zustände, die chronisch fortschreitend zu Leid, Schmerz, Krankheiten und schließlich zum Tod führen. Altern ist aus biologischer Sicht eine chronische Erkrankung. Da wir Menschen aber mit Verstand ausgestattet sind, besteht die Möglichkeit, selbst aktiv in den Verlauf der "Krankheit Altern" einzugreifen.

Was ist Anti-Aging-Medizin?

Die Medizin hat sich bisher vorwiegend um Menschen gekümmert, die wegen akuter Schmerzen oder Beschwerden nach Unfällen oder Erkrankungen, wegen angeborener Störungen und ihrer Krankheitsfolgen um Hilfe nachsuchten. Dazu sind wir Ärzte als klassische Mediziner ausgebildet. Ein Anti-Aging-Mediziner fragt darüber hinaus, warum es beispielsweise zum Anstieg des Blutdrucks und Cholesterins, zur osteoporotischen Fraktur oder zum Herzinfarkt kam - was also in den letzten Jahren oder Jahrzehnten falsch gelaufen ist. Heute weiß man, dass es sich hierbei eben nicht um isolierte, plötzliche Entgleisungen handelt, sondern um Manifestationen von sich chronisch entwickelnden, degenerativen Erkrankungen des gesamten Organismus.

Ein langes Leben in Gesundheit - und damit ein hohes Alter in Lebensjahren gerechnet - ist durchaus erstrebenswert. "Aging" im Sinn von Altern bzw. Alterung und Verfall ist dagegen als krankhafter körperlicher Prozess anzusehen, der zu chronischen Erkrankungen und schließlich zum vorzeitigen Tod führt. Gegen diese Alterung vorzugehen, ist mit dem aus den USA stammenden Begriff "Anti Aging" gemeint. Die Anti-Aging-Medizin bemüht sich, präventiv und restaurativ gegen die Alterung als Ursache vieler dieser chronischen Erkrankungen einzuschreiten.

Die degenerativen Alterungsprozesse werden derzeit offiziell nicht als Krankheit definiert, da sie von vielen als alterstypisch normal (deshalb etwa auch als gesund?) angesehen werden. Daher übernehmen die Krankenversicherungen für prophylaktische medizinische Maßnahmen meist auch nicht die Kosten - wohl aber für die medizinischen Maßnahmen, die zur Behandlung der daraus entstandenen chronischen Krankheiten erforderlich sind. Hier ist dringend ein Umdenken erforderlich.

Anti-Aging-Medizin

A. Nicht hormonelle Anti-Aging-Maßnahmen

Orthomolekulare Therapie

  • fettlösliche Vitamine, z.B. Vit.A, D, E, K, ß-Carotin
  • wasserlösliche Vitamine, z.B. Vit. C, B1-B12, Folsäure, Biotin, Cholin, Inositol
  • Mineralstoffe, z.B. Calcium, Magnesium, Kalium
  • Spurenelemente, z.B. Chrom, Jod, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen, Zink, Molybdän
  • Omega-3-Fettsäuren, Coenzym Q10, Bioflavonoide
  • Substanzen mit Einfluss auf die körperliche/geistige Leistung wie Bärlapp, Dimethylaminoethanol (DMAE), Immergrün, Ginkgo, Ginseng, Reiskleie, Colostrum, Maca

B. Hormonelle Anti-Aging-Maßnahmen

  • Hormonähnliche Substanzen, Phytoöstrogene, wie z.B. Isoflavone und Lignane in Soja und Leinsamen
  • Hormon freisetzende Substanzen, z.B. die Aminosäuren L-Arginin, L-Ornithin, L-Lysin, L-Glutamin, Glycin, L-Tryptophan
  • HET, Hormon-Ersatz-Therapie, z.B. mit Pregnenolon, DHEA, Melatonin, Wachstumshormon, Testesteron

Freie Radikale

Unter dem Begriff "freie Radikale" fasst man reaktive Sauerstoffspezies (ROS) und freie Stickstoffradikale zusammen. Es handelt sich um Moleküle mit einem freien Elektron, die wegen ihrer chemischen Reaktionsfreudigkeit erhebliches Zerstörungspotential für biologische Strukturen in sich bergen. So führen sie zur Denaturierung von Proteinen, Strukturlipiden und Genen (DNA / RNA der Mitochondrien, des Zellkerns; Punktmutationen; Karzinome). Durch exogene Einflüsse aus unserer globalen Biosphäre einerseits (z. B. Radioaktivität, UV-Licht) und dem endogenen Metabolismus der Lebewesen andererseits (z. B. Atmungskette) entstehen täglich so viele freie Radikale, dass ohne Schutzmechanismen innerhalb von 24 Stunden der Tod eintreten würde.

Schutzsysteme gegen freie Radikale

Die Evolution hat für Abwehr- und Schutzmechnismen gegen freie Radikale gesorgt. Diese müssen sowohl extern dem Organismus zugeführt (z. B. antioxidative Vitamine) als auch endogen eigenständig produziert werden (z. B. Glutathion). Viele der bekannten Mikronährstoffe wie Selen und Zink sind hierfür zur Biosynthese erforderlich. Es gibt eine Reihe von Labortests, mit denen die Kapazität solcher antioxidativer Systeme global erfasst werden kann. Darüber hinaus existieren Reparatur- und Entsorgungssysteme (Apoptose), die durch Alterungsprozesse kontinuierlich modifiziert werden und folglich in ihrer Effektivität nachlassen. Werden die aktuellen Schutz- und Reparaturkapazitäten eines Organismus überfordert, finden sich verstärkt Zerstörungen und beschleunigtes Altern oder gar der akute Tod.

Therapeutische Optionen gegen Radikale

  • Kalorieneinschränkung
  • Körperliche Aktivität, mindestens 3 x 30 Minuten körperliche Anstrengung pro Woche
  • Beseitigung von akuten und chronischen Entzündungen
  • Meidung von übermäßiger Sonnenbestrahlung
  • gesunde vitaminreiche Ernährung
  • Antioxidative Vitamine im Sinne von Radikalenfängern

Orthomolekulare Medizin

Im Vordergrund der orthomolekularen Medizin steht die Krankheitsprävention und nicht die symptomatische, schulmedizinische Behandlung. Sie beruht auf der Tatsache, dass Mikronährstoffe nicht alleine wirken, sondern ihre komplexe, vielfältige synergistische Wirkung dynamisch eingesetzt wird. Damit ist die orthomolekulare Medizin eine sinnvolle Ergänzung der klassischen Schulmedizin. In der Regel werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Antioxidantien (meist als Vitamine entsprechend hoch dosiert) über lange Zeit angewendet. Als Grundlage wird eine qualitativ hochwertige, ausgewogene Multivitamin- und Mineralstoffkombination empfohlen, darüber hinaus Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren in Form von Fischölkapseln und kaltgepresstem Leinsamenöl. Die Tagesdosis sollte nicht auf einmal eingenommen, sondern über den gesamten Tag verteilt werden, um die Bioverfügbarkeit der einzelnen Mikronährstoffe zu steigern und unnötige hohe Verluste zu meiden.

Vitamine

Vitamine sind essentielle Bestandteile, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Unsere heutige Kost enthält nicht mehr ausreichend Vitamine für eine optimale Gesundheit und unseren Bedarf an Nährstoffen wird durch die Schadstoffe, mit denen unsere Nahrung, unser Wasser und unsere Luft belastet sind, vervielfacht. Jede Drogerie, jeder Naturkostladen und jeder Supermarkt präsentiert heutzutage ein verwirrendes Angebot an Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Supplementen, immer mit dem Anspruch, nur das Beste anzubieten. Die Mehrzahl der Multi-Vitamine sind bedauerlicherweise unzureichend zusammengesetzt. Forscher haben in einer neueren Studie alle gängigen Vitaminmarken untersucht, die sie aus den Regalen einer breiten Palette von Geschäften zusammengetragen hatten. Bei vielen Supplementen stimmte das Verhältnis der Nährstoffe zueinander nicht oder sie enthielten zu wenig von den teuren Nährstoffen, oder manche Nährstoffe fehlten ganz. Von den 257 getesteten Vitaminprodukten wurden nur 49 als ausreichend beurteilt.

Mineralstoffe

96 Prozent unseres Körpers bestehen aus fünf Makro-Elementen: Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Kohlenstoff und Schwefel. Sie sind alle in der Atemluft und in der Nahrung reichlich enthalten. Was immer wir gewöhnlich als essentielle Mineralstoffe in Lebensmitteln aufgelistet sehen, macht nur einen Teil der restlichen 4 Prozent unseres Körpers aus. Das meiste dieses Bruchteils wird durch die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Phosphor, Kalium und Chlorid gebildet. Korrekte Ernährung ist lebenswichtig, um genügend Mineralstoffe zu erhalten, da diese nicht so reichlich wie die Makro-Elemente vorhanden sind.

Es gibt 16 weitere Mineralstoffe, die ebenfalls für eine optimale Gesundheit unentbehrlich sind, und die Liste wird mit jedem Jahrzehnt länger. Diese Spurenelemente kommen in der Nahrung in so winzigen Mengen vor, dass die korrekte Ernährung zur Vermeidung einer Unterversorgung von entscheidender Bedeutung ist. Sie sind auf jeden Fall genau so wichtig wie die Mineralstoffe. Wenn auch nur ein einziges Spurenelement fehlt oder in unzureichendem Maß vorhanden ist, wird das Funktionieren aller anderen Spurenelemente, Mineralstoffe und Makro-Elemente gestört.

HET - Hormon-Ersatz-Therapie

Hormone im Lebensverlauf: Die höchsten Blutkonzentrationen vieler anaboler Hormone finden sich beim Menschen um das 25. Lebensjahr. In diesem Alter haben auch die meisten Organ-, Bewegungs- und Stützstrukturen ihre größte Kapazität (z. B. größte Muskel- und Knochenmasse). Dann beginnt der Hormonabfall, der sich graduell-kontinuierlich im Verlauf der Lebensdezennien beschleunigt. Zur heutigen Lebensmitte (50er Lebensjahre) hat sich das freie Testosteron um etwa ein Drittel, das DHEA um mehr als die Hälfte und das Wachstumshormon um zwei Drittel vermindert. Der kontinuierliche Abfall vieler Hormone führt zu einer katabolen Stoffwechsellage mit Kapazitäts- und Funktionsverlust unserer Organsysteme und schließlich zur Altersinvolution. Wir welken und schrumpfen, sowohl körperlich als auch geistig. Der nachfolgende Anstieg von Erkrankungsraten unter Einschluss von Karzinomen und die Zunahme der Sterbewahrscheinlichkeit geht also nicht mit hohen Hormonspiegeln einher, sondern wird im Gegenteil von deren jahre- und jahrzehntelangem Abfall begleitet. Medizinische Konsequenzen: Die Mechanismen hormonellen Alterns lassen einen Hormonersatz als Anti-Aging-Maßnahme sinnvoll erscheinen. Indikation: Wer im Alter noch “jüngere” Hormonspiegel aufweist, ist hormonell weniger gealtert. Er hat offensichtlich eine günstigere Genausstattung. Durch besser erhaltene Kapazitäten seiner Zell- und Organsysteme sieht er meist stattlicher und vitaler aus, ist auch gesünder als Gleichaltrige mit weniger günstiger Ausstattung. Liegen alterstypische oder noch stärkere Defizite vor, wären kontrollierte Hormongaben als Anti-Aging-Mittel zum Ausgleich indiziert. Die nun zunehmend publizierten Ergebnisse nach mehrjährigen anabolen Hormongaben im Alter bestätigen diese Einschätzung.

Jeder ältere Mensch verfügt über Langzeiterfahrungen mit natürlichen Hormonen. Die Folgen einer verminderten Produktion erfährt er durch Veränderungen am eigenen Körper. Er lässt sich daher nicht irritieren, wenn ihm ein Ausgleich seines jetzigen Hormondefizits angeboten wird, den Gleichaltrige mit besserer Genausstattung und dadurch höheren Hormonspiegeln nicht benötigen.

Die Therapie mit natürlichen Hormonen wurde in den USA vor ca. 20 Jahren begründet und hat in den letzten Jahren in den USA einen regelrechten Forschungsboom ausgelöst. Die HET (Hormon-Ersatz-Therapie) ist erfolgreich. Sie erfreut sich nicht mehr nur in den USA einem ständig wachsenden Interesse und einer großen Beliebtheit bei den Therapeuten und den Patienten.

Leiden Sie an:

  • Leistungsverlust, muskulärer Schwäche
  • Schlafstörungen
  • Allgemeine Müdigkeit, Neigung zu Depressionen
  • Erektions- und Libidoproblemen
  • verstärktes Schwitzen, Hitzewallungen
  • Burned out Syndrom, ausgebrannt
  • Gewichtszunahme
  • Haarausfall, Hautalterung
  • Immundefiziten, gehäufte Infekte
  • Schwäche der Merkfähigkeit und Konzentration

Dann vereinbaren Sie bitte einen speziellen Beratungstermin, an dem wir uns genügend Zeit nehmen können. Nach entsprechenden Labortests erstellen wir Ihr persönliches therapeutisches Konzept. Wir möchten sie darauf hinweisen, dass die Maßnahmen im Rahmen einer Anti-Aging-Therapie von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet werden.



 
Gemeinschaftspraxis Dr. med. Esther Fischer und Dr. med. Gerhard Fischer - Dr. Mertz-Promenade 3 - 75378 Bad Liebenzell
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